Interview mit dem Deutschen Forex-Trading Meister 2018  – Jan Zagel

Interview mit dem Deutschen Forex-Trading Meister 2018  – Jan Zagel

Ausbildung

Jan Zagel (HonestTrader) hat in seiner zweiten Teilnahme bei den Deutschen Trading Meisterschaften einen vollen Erfolg erzielt und sich den ersten Platz als bester Performer gesichert. Seine Performance war herausragend und sucht mit stolzen 6150,13% seinen Meister. Auch die vorangegangene DAX Meisterschaft verlief wenn auch ohne Titel mit einer Performance von 181,33% sehr erfolgreich.

Das Gespräch mit Jan war sehr interessant, insbesondere da er sich trotz seines jungen Alters bereits intensiv mit Themen wie Trading-Psychologie und Risikomanagement auseinandergesetzt hat und eine extreme Disziplin und Reife erkennen ließ. Wir hoffen, Jan weiter als Teilnehmer bei den Meisterschaften dabei zu haben und ihn gegebenenfalls als Paten für junge Trader für die Meisterschaft gewinnen zu können.

 

Wer ist Jan Zagel – ein erstes persönliches Kennenlernen

Deutsche Trading Meisterschaften: Kaffee, Tee oder eine andere Alternative?

Jan Zagel: Weder noch. Ich trinke vorwiegend Mineralwasser, halte dabei einer Mineralwassermarke aus Bad Adelholzen die Treue. Fruchtsäfte und Schorlen nehme ich auch gerne. Bei heißem Wetter geht auch mal Limonade oder Cola. Für Kaffee und Tee war ich noch nie zu gewinnen.

Deutsche Trading Meisterschaften: Wenn Du nicht tradest: welche Hobbys hast Du bereits ausprobiert und wofür schlägt aktuell Dein Herz?

Jan Zagel: Vorwiegend Sportarten. Begonnen bei der obligatorischen Fußballkarriere, die so ziemlich jeder Junge im Grundschulalter mal beginnt. Im Lauf meiner Kindheit und Jugend habe ich zeitweise Tennis gespielt, anschließend Tischtennis ausprobiert. Die letzten 5 Jahre habe ich Basketball gespielt und seit 1,5 Jahren bin ich hobbymäßig als Fußball-Schiedsrichter aktiv. Weiter praktiziere ich seit einem halben Jahr mit Darts zusätzlich einen bewegungsarmen, aber dafür äußerst interessanten Mentalsport. Kurz gesagt bin ich für Sportarten jeglicher Art immer zu haben. Sei es ein Ausflug in den Kletterpark, eine Runde Beachvolleyball am Strand oder eine längere Radtour.

Darüber hinaus beschäftige ich mich viel mit Politik und Wirtschaft. Dabei geht Zeitung lesen (digital am Smartphone versteht sich) auch schon fast als Hobby durch, ich bin Abonnent der WELT.

Deutsche Trading Meisterschaften: Serien ja oder nein und wenn ja, welche Serien schaust Du persönlich und wieso?

Jan Zagel: Mein Fernsehkonsum hat sich in den letzten Jahren auf ein Minimum reduziert. Das ein oder andere Sportevent sehe ich mir an, auch mal eine Nachrichtensendung.

Von Netflix habe ich bisher tatsächlich nur Charts gesehen. Und hier meine ich die mit roten und grünen Kerzen, nicht die beliebtesten Filme der Nutzer.

Deutsche Trading Meisterschaften: Was hast Du dir im letzten Jahr für 50€ oder weniger gekauft, von dem Du sagen würdest, dass es einen echten Mehrwert für Dich hatte und warum?

Jan Zagel: Meine wohl sinnvollste Investition in diesem Preissegment im letzten Jahr dürfte ein Paar sogenannter Noise-Cancelling-Headphones gewesen sein. Solche Kopfhörer unterdrücken Umgebungsgeräusche, indem gegenphasige Schallwellen erzeugt werden. Man kann also deutlich angenehmer Musik hören oder ausschließlich die Funktion der Geräuschunterdrückung nutzen. Ein sehr hilfreiches Tool morgens im Bus oder der S-Bahn, wenn man etwas konzentriert lesen möchte. Aber natürlich auch, sollte man einfach mal einen Moment Ruhe haben wollen.

 

Thema Trading – ein Einblick in das Denken und Handeln des jüngsten Deutschen-Trading-Meisters

Deutsche Trading Meisterschaften: Zu unserem Erstaunen haben wir im ersten Gespräch erfahren, dass dein Handelsansatz trotz der hohen Frequenz (>400 Roundturntrades) komplett diskretionär ist: du also jeden Trade selbst ausgeführt hast. Was ist die Grundlage dieses Ansatzes?

Jan Zagel: Ich folge der Technischen Analyse, bin also rein charttechnisch unterwegs. Begonnen hat es bei mir vor einigen Jahren mit der klassischen Markttechnik. Diese ist keinesfalls eine schlechte Wahl, sollte man einen Handelstil haben, der auf mehrere hunderte bis tausende Einzelwerte anwendbar ist. Im Bereich der Aktien kann man aus einem nahezu unendlichen Universum aus Unternehmen, Einzelwerte mit dem für sich definerten Lieblingssetup suchen und so mit einer hohen Tradefrequenz sein Risiko streuen. Betrachten wir nun den Forex-Markt, ist dies nur noch eingeschränkt praktizierbar.

Ich vertrete heute weiterhin eine Theorie, dass Marktverläufe in Bewegungen und Korrekturen einzuteilen sind, von strengen Definitionen nach Dow habe ich mich aber gelöst. Stattdessen greife ich auf eine Vielzahl indikatorenbasierter Setups zurück, welche ich mir über mehrere tausende Stunden erarbeitet habe. Je mehr Marktverläufe man beobachtet hat, desto mehr Muster fallen auf. Aus genau diesen kann man sich dann Setups für Einstiege basteln. Bei mir sind dies aktuell an die 15 Setups, für einen Trade benötigt es aber immer 2 valide Setups in einem Preisbereich. Ich möchte also mehr als einen Grund, um dann auch ins Risiko zu gehen.

Deutsche Trading Meisterschaften: Wie in der Einleitung angesprochen war diese Teilnahme an den Deutschen Trading Meisterschaften nicht die erste. In beiden warst Du sehr erfolgreich. Hast du bei beiden Teilnahmen denselben Trading-Ansatz gewählt oder hat sich dieser in der Zwischenzeit weiterentwickelt?

Jan Zagel: In erster Linie muss gesagt sein, dass jeder Markt seine Eigenheiten hat. So verlaufen die Bewegungen im EUR/USD sehr viel gleichmäßiger als im GBP/USD, welchen man als zickig bezeichnen kann. Cross-Currency-Pairs laufen häufiger intraday in Ranges als Majors. Da ein sehr, sehr großer Teil der Händler im Dax langfristig verliert, habe ich diesen recht schnell links liegen lassen und mich auf Devisen spezialisiert. Dort ist es um ein Vielfaches einfacher, mit einer gewissen Beständigkeit sein Kapital zu erhalten und zu vermehren.

Die Meisterschaft im Forex-Trading war für mich daher ein Heimspiel. Im Dax-Trading habe ich, da ich dort zuvor kaum Erfahrungen gesammelt habe, nur einen kleinen Teil meiner Setups genutzt, die mir im Rahmen einer kurzen Vorbereitung auch im deutschen Aktienindex als sinnvoll erschienen. Das Risiko habe ich damals deutlich niedriger gehalten. Den Erfolg letztes Jahr würde ich also hauptsächlich auf Risiko- und Moneymanagement und Disziplin, aber weniger auf die aus dem Devisenhandel übernommenen Strategien zurückführen.

Die Weiterentwicklung des Tradingansatzes betreffend empfehle ich jedem in regelmäßigen Abständen von 12-18 Monaten seine Strategien einer ordentlichen Prüfung zu unterziehen, so wie man auch mit dem Auto regelmäßig zum TÜV muss. Man sollte nie vergessen, dass sich auch die Märkte verändern und nichts für ewig funktionieren wird. In den letzten Jahren sehen wir im deutschen Bereich beim Handel von Futures und CFDs immer mehr Volumen- und Orderflowtrading. In Folge dessen ist eine Vielzahl charttechnischer Strategien aus 1- und 5-Minuten Chart nur noch in Kombination mit dem Aspekt der Volumenanalyse zu empfehlen. Auch werden manche Märkte immer schneller, das Marktrauschen und die Volatilität nehmen zu. Hier genügt es sich, Intraday-Charts des Dow Jones aus den Jahren 2014 und 2015 mit solchen der letzten 6 Monate zu vergleichen.

Deutsche Trading Meisterschaften: Bei einer so großen Anzahl an Trades ist es bekanntermaßen extrem schwierig, die Disziplin zu bewahren und keinen Unsinn zu machen und so das Konto zu gefährden. Wie schaffst du es an deinem Plan festzuhalten? Was würdest Du in diesem Zusammenhang anderen als Tipp mit auf den Weg geben wollen?

Jan Zagel: Auf dem Weg, an seinem Plan festzuhalten, muss dieser auch erst mal existieren. Bei zu vielen Neulingen und unerfahrenen Händlern wird ein Handelskonzept gar nicht erst erstellt. Stattdessen ist man den ganzen Tag auf der Jagd nach schnellen Pips, immer in der Hoffnung den Trade des Jahres einzufahren und gibt sich deswegen mit der nächstbesten Wurst, die der Chart einem hinhält, zufrieden. Hier wäre mein Tipp ganz einfach, die Tradingfrequenz runterzufahren und nur wirklich gute Signale mitzunehmen. Zu viel „Hin und Her“ macht Taschen leer. Ein oder zwei gute Trades am Tag sind völlig ausreichend.

Des Weiteren rate ich dazu vor Beginn des Handelstages einen festen Plan zu erstellen, in dem verschiedene Szenarien für den Marktverlauf berücksichtigt werden. Weiß ich bereits um 8 Uhr, in welchen Preisbereichen ich agieren könnte, ist der Handelstag um einiges entspannender, auch weil man nicht dauerhaft gezwungen ist, den Marktverlauf zu beobachten. Es hat nur wenige Händler weitergebracht, mit der Nasenspitze am Monitor und Tunnelblick am Marktverlauf zu kleben. Im Scalping nach Orderflow mag das notwendig sein. Nur kaum jemand wünscht sich das Traderleben so stressig. Eigentlich beginnen wir ja alle auch mit der Motivation, durch das Trading Freiheit erlangen zu können, ob finanziell oder in Form örtlicher Unabhängigkeit. Warum sollten wir also den Handel für uns anstrengender machen als es sein muss?

Deutsche Trading Meisterschaften: Neben der disziplinierten Herangehensweise an den Handel hat uns auch Dein Risikomanagement im Live-Trading positiv überrascht. Möchtest Du deine Ansicht zum Risikomanagement und Positionsgrößen etwas ausführen?

Jan Zagel: Im Allgemeinen kann man das ganz schnell auf den Punkt bringen. Niemals den Stop-Loss vergessen oder weiter ins Minus setzen als ursprünglich. Ansonsten sollte man möglichst mit einem festen, zur Kontogröße passendem Risiko unterwegs sein. Abhängig von Kontogröße, Tradefrequenz und Haltedauer sollte dieses niemals mehr als drei Prozent des Kapitals betragen. Im Day- und Swingtrading reden wir aber eher von einem Prozent. Dies sehe ich zumindest für Echtgeldkonten so.

Bei einem Wettbewerb wie den Deutschen Trading Meisterschaften geht es dann nicht mehr zwangsläufig darum, das Risiko so niedrig zu halten wie möglich. Mit der Kategorie „Bester Risikomanager“ ist dies auch möglich. Durch meine Erfahrung und meinen Handelsstil habe ich mich von Beginn an für die Performance-Wertung entschieden, wodurch mein Ziel eine möglichst hohe Performance, unabhängig vom eingegangen Gesamtrisiko, war. Im Contest habe ich ein Risiko von drei bis maximal sieben Prozent pro Trade gewählt, in der Regel waren es aber vier Prozent. Wenn man genug Erfahrung mit den eigenen Strategien hat, kann man seine Einstiege vom Risiko her bewerten, sodass in manchen Fällen leicht erhöhtes und manchmal leicht niedrigeres Risiko sinnvoll sein kann. Dies habe ich so auch praktiziert, ist aber nicht für Live-Konten zu empfehlen. Neben dem angepassten Risikomanagement war auch mein Handelsstil für kleinere Zeiteinheiten bis zum 1-Minutenchart leicht verändert, woraus dann auch die hohe Anzahl an Trades resultierte.

Deutsche Trading Meisterschaften: Wie siehst Du die Möglichkeit auf Demokonten zu handeln, um erste Trading-Erfahrungen zu sammeln? Sinnvoll oder sinnlos?

Jan Zagel: Meiner Meinung nach sind Demokonten ausschließlich dazu da, Grundlagen wie das Bedienen der genutzten Handelsplattform zu lernen oder Strategien zu testen, bevor man diese im Live-Handel umsetzt. Immer höherer Beliebtheit erfreuen sich in letzter Zeit sogenannte Cent-Konten, in denen man mit Positionsgrößen beginnend bei 10 Einheiten traden kann und die Mindesteinzahlung bei wenigen Euros liegt. Dies berücksichtigend würde ich solche kleinen Beträge immer noch gegenüber Spielgeld bevorzugen.

Deutsche Trading Meisterschaften: Wie wichtig findest du die Austauschmöglichkeit mit anderen Tradern und welche Themen sind Dir dabei besonders wichtig?

Jan Zagel: Allgemein sehr wichtig. Trading an sich ist eine asoziale Beschäftigung. Man sitzt vor einem Computer und beobachtet, wie sich Zahlen verändern. Eigentlich kämpft man gegen andere Händler und den vollautomatischen Handel ausführende Maschinen. Nicht die Tätigkeit des Handelns, sondern lediglich das daraus folgende finanzielle Ergebnis ist erstrebenswert. Somit ist der Handel nur Mittel zum Zweck.

Meiner Meinung nach sind beim Austausch besonders solche Themen wichtig, über die sonst niemand öffentlich reden würde. Gerade zu Anfangszeiten hat man in der Regel niemanden, mit dem man über alles reden kann. Wenn man mal ausrasten sollte, in der Folge den Markt mit Trades bombardiert und an einem Tag einen zweistelligen Prozentbetrag verliert, kann man das eigentlich keinem erzählen. Freunde und Bekannte können dies in der Regel von der Thematik her nicht greifen. Die Familie hat sowieso schon immer gesagt, man solle etwas anderes machen. Und zusätzlich hat man einen ordentlichen Geldbetrag verloren. So wird das Dilemma nur noch schlimmer. Es ist super wichtig, zumindest einen vertrauten, gut befreundeten Händler oder Fachkundigen zu haben, gegenüber dem man sich öffnen kann. Solche Dinge in sich hinein zu fressen, lösen die Probleme eher weniger.

Seit Jahren wünsche ich mir eine Art „Soziales Netzwerk“ für Trader, wo auch Einzelkämpfer Anschluss finden und sich austauschen können. Es gibt bereits Internetforen und Facebook-Gruppen, aber in den meisten wird kaum über die Schattenseiten des Tradings geredet. An Serien von Minustrades, geerdeten Konten und gescheiterten Händlern kommt man nirgends vorbei. Aber genau von solchen Leuten kann man unheimlich viel lernen. Es ist kein Geheimnis mehr, dass 90 Prozent an den Märkten langfristig keine Profitabilität erreichen. Die Erkenntnis, was man falsch gemacht hat, kommt leider oft erst zu spät, nach einigen Monaten Abstand vom Trading. Zu diesem Zeitpunkt sitzt in vielen Fällen der monetäre Verlust auch schon zu tief.

Deutsche Trading Meisterschaften: Auch wenn Dich dieses Thema bisweilen etwas langweilen könnte, müssen wir kurz darauf zu sprechen kommen. Wir sind zwar der Meinung, dass man mit jedem Alter prinzipiell alles erreichen kann. Allerdings ist es doch relativ außergewöhnlich, einen 18-jährigen zu treffen, der sich mit so viel Feuer und Energie an der Börse engagiert.

Wie kamst du an die Börse und was würdest Du gerne allen gleichaltrigen oder auch anderen älteren Tradern mit auf den Weg geben, um diese an Deiner Energie und Motivation teilhaben zu lassen?

Jan Zagel: Zur Thematik kam ich Ende 2013, tatsächlich durch die damals noch nicht so bekannten Kryptowährungen. Geblieben bin ich dank einer Faszination, die das Trading bei mir geweckt hat. Ich konnte schon immer gut mit Zahlen und Statistik, sodass es mir vergleichsweise leicht fiel, mich im Universum des Börsenhandels zurechtzufinden. Anfangs war es mehr der Versuch, die geheime Formel hinter allen Marktverläufen zu ergründen. Heute ist es nur noch das Wegtüfteln der fachlich sauberen Minustrades, mit denen man sich längst angefreundet hat, aber man versucht sie ja doch noch immer so klein wie möglich zu halten. Die Perfektion muss ein gesundes Maß haben. Daneben auch noch der Fleiß, diszipliniert zu traden, ein Trading-Journal zu führen und seine Trades im Nachhinein gründlich zu analysieren.

Allen Tradern und Interessierten möchte ich mit auf den Weg geben, dass eine Leidenschaft zwingend notwendig sein wird. Entweder man hat diese oder man hat sie nicht. Ich kann kein Leistungssportler werden, wenn ich keine Lust habe mehrmals wöchentlich zu trainieren. Genau so kann man auch nicht erwarten, mit zwei oder drei Stunden in der Woche binnen 5 Jahren erfolgreicher Trader zu werden. Logisch mag das einzelnen Personen schon gelungen sein, aber für alle Personen realistisch ist diese Angabe nicht. Auch bin ich der Meinung, dass man abhängig von Interesse, Auffassungsgabe, Lernwilligkeit und der charakterlichen Veranlagung zwischen 4.000 und unendlich vielen Stunden benötigt, um das Handwerk Trading fachlich ausgereift zu beherrschen. Nicht jeder Mensch ist für das Trading gemacht. Mancher muss auf dem Weg zum Erfolg erst seine Persönlichkeit verändern.

Vielen Dank an Jan Zagel für das ausführliche und offene Interview. Wir wünschen Dir für Dein weiteres Trading alles Gute und hoffen, in Zukunft noch mehr von Dir zu hören.

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Die Deutschen Meisterschaften gehen in die zweite Runde (2017)!

Die Deutschen Meisterschaften gehen in die zweite Runde (2017)!

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DEUTSCHE FOREX-MEISTERSCHAFT

Es ist kein Aprilscherz, sondern Zeit sich mit den besten zu messen! Am Montag, den 03.04.2017, wenn es an den Börsen wieder heiß hergeht, dann zählt jeder Trade. Wir suchen die besten Trader Deutschlands. Jeder kann kostenfrei teilnehmen und Preise im Gesamtwert von mehreren tausend Euro gewinnen.

 

Was genau sind die Deutschen Trading-Meisterschaften?

Die Deutschen Trading-Meisterschaften sind ein Börsenspiel (Tradingspiel) unter Live-Bedingungen auf Demokonten. Die Meisterschaft wurde 2016 von InsideTrading ins Leben gerufen. Gespielt wird in zwei Runden über das Jahr verteilt. Jedes Jahr im April steht der Handel mit den verschiedensten Währungspaaren (dem Forex-Markt) im Vordergrund und im Oktober der Handel des Deutschen Leitindexes (Dax30). Jeder Interessierte kann kostenfrei teilnehmen und sowohl Anfänger, Fortgeschrittene als auch Profis sind herzlich willkommen.

 

Die wichtigsten Punkte und Regeln im Überblick:

  • Gehandelt wird nur der Forex-Markt.
  • Insgesamt gibt es Preise im Gesamtwert von mehreren tausend Euro.
  • Die Meisterschaft wird vom 01.04.2017 bis zum 30.04.2017 ausgetragen.
  • Die Teilnahme ist kostenlos und broker-unabhängig.
  • Gehandelt wird ausschließlich auf MetaTrader 4 Demokonten.
  • Ausgezeichnet werden der beste Risikomanager und der profitabelste Trader.
  • Expert Advisors dürfen auch starten.

 

Was gibt es zu gewinnen?

Im Herzen unserer Meisterschaft steht natürlich wieder ein beeindruckender Pokal. Die imposante Trophäe ist in diesem Jahr 48 cm groß und besteht aus Holz, Silber und Glas. Die   Wochengewinner erhalten zusätzlich interessante Bücher und Sachpreise rund um das Thema Trading.
Statistic-Trading und Algo-Camp legen noch eins drauf und beschenken den Gewinner mit einer lebenslang gültigen Lizenz für den „Markttechnischen Trend-Erkennungungs-Algorithmus“ im Wert von 1.349 Euro. Weiterhin stellt Algo-Camp noch einen Trading-Server im Wert von 267 Euro und ein Ticket für die Traders-Poker-Night (39 Euro).

 

Demokonten vs. Echtgeld-Konten

In den meisten Chats und Foren berichten viele immer nur von Ihren Gewinnen an den Börsen. Da wir in unseren „Ämtern“ bei Banken und Brokern aber auch die andere Seite der Medaille gesehen haben, wissen wir, dass es nicht immer so läuft. Viele verlieren an der Börse aufgrund von übertriebener Gier und Unwissenheit ihr Geld. Ein Ziel von InsideTrading liegt in der Finanzbildung. Wir wollen nicht, dass Teilnehmer ihr hart erarbeitetes Geld während der Meisterschaften riskieren. Daher rufen wir alle Trader auf, sich mit dem Risikomanagement im Traden zu beschäftigen. Somit lernt man durch diese Meisterschaft auch langfristig erfolgreich zu werden. Wir untermauern diese Absicht zusätzlich, indem auch der beste Deutsche Risikomanager in unserer Meisterschaft gekürt wird.

 

Wie funktioniert es?

Die Meisterschaft ist brokerunabhängige, sodass sich keiner der Trader umstellen muss. Jeder, der teilnehmen möchte, eröffnet bei einem MetaTrader 4 Broker seiner Wahl einfach ein neues Demokonto mit 10.000 EUR Demokapital. Sollten Sie bisher bei keinem Broker angemeldet oder mit Ihrem Broker unzufrieden sein, so könnt Sie in nur wenigen Minuten bei einem unserer Partner ein Konto eröffnen. Zu unseren Partnern gehören: Admiral Markets, Banx Trading und GKFX.

Anschließend laden Sie noch ein kleines Programm von unserer Seite herunter und schon kann es losgehen.

Wir haben uns bewusst für den MetaTrader 4 entschieden, da es im CFD- und Forex-Bereich für jeden Markt nur ein Produkt gibt und man sich nicht erst zwischen den verschieden Produkten (CFD, Future, Option, Optionsschein, Turbo, Zertifikat,…) entscheiden muss. Unser Ziel war es, die Teilnahme für alle Beteiligten möglichst einfach zu gestalten.

 

Alle weiteren Informationen zur Meisterschaft finden Sie hier:

 

 

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Dax-30-CFD-Trading Lernen

Dax-30-CFD-Trading Lernen

Ausbildung

DAX30-CFD-Trading

Mittlerweile ist der Deutsche Leitindex (DAX30) zu einer Art Stimmungsbarometer geworden. Er setzt sich aus den 30 größten und umsatzstärksten, deutschen Unternehmen zusammen. Wenn es diesen Unternehmen schlecht geht, dann geht es auch uns schlecht – zumindest wird uns dieses in den Nachrichten so vermittelt.

Kann jeder von steigenden und fallenden Kursen profitieren?

Durch den immer beliebter werdenden CFD-Handel, welcher den komplizierten und undurchsichtigen Optionsscheinhandel und den teuren Future-Handel ablöst, ist es jetzt auch jedem Otto-Normal-Verbrauer möglich, sowohl von steigenden als auch fallenden DAX-Kursen zu profitieren, ohne dabei hohe Geldsummen zu riskieren.

CFD-DAX-Trading – so funktioniert es:

CFD steht für „Contract for Differenz“ und ist die Abbildung eines zugrundeliegenden Finanzproduktes. So gibt es beispielsweise CFDs auf den DAX30, S&P500, viele weitere Indizes, Aktien und andere Märkte. Die weitverbreiteste Trading-Plattform, die Brokern ihren Kunden zum Handel von CFDs zur Verfügung stellen, ist die MetaTrader4 Handelsplattform. Einige Broker bieten zusätzlich eine hauseigene Plattform an. Wir raten Ihnen aber, sich mit dem MetaTrader4 (MT4) zu beschäftigen, da dieser viele Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten bietet.

Im MT4 können Trader mit nur einem Klick auf fallende oder steigende Kurse setzen und bei jedem Trade ihr Risiko durch einen Stop Loss begrenzen. Je nach Broker können Sie im Vorfeld auch den „Punkt-Wert“ bestimmen und damit die richtige Ordergröße für Ihren Geldbeutel festlegen. Der Punkt-Wert ist der Betrag, den Sie verlieren oder gewinnen, wenn der DAX30 sich um einen Punkt verändert, beispielsweise von 9.350Punkte auf 9.351Punkte.

Was kostet es den DAX zu handeln?

Die Handelskosten variieren von Broker zu Broker teils stark. Die hierfür wichtigen Begriffe, die Sie beachten und vergleichen sollten, sind Punktwert, Ordergröße und Spread.

Punktwert

Der Punktwert (Kontraktwert) ist der Wert eines DAX30-Punktes. Nehmen wir uns das Beispiel von oben zur Hilfe, in dem der DAX30 von 9.350 Punkten auf 9.351 Punkte steigt. Wenn wir in dieser Situation auf steigende Kurse gesetzt hätten, wäre unsere Balance (Kontostand) gestiegen und wenn wir auf fallende Kurse gesetzt hätten, wäre unsere Balance gesunken.

Um welchen Betrag sich unser Kontostand verändert, ist vom Punktwert abhängig. Dieser Wert kann je nach Broker zwischen 10 Cent und 25 Euro liegen.

Ordergröße

Nachdem man den Punktwert des Brokers kennt, bestimmt man durch die Ordergröße, mit welcher Zahl der Punktwertmultipliziert wird.

DAX30 CFD-Trading

Wenn wir eine Ordergröße von eins (1 Kontrakt) annehmen, gewinnt bzw. verliert man in unserem Beispiel irgendetwas zwischen 10 Cent und 25 Euro. Wählt man jetzt aber nicht einen Kontrakt, sondern nur 0,01 oder 100 Kontrakte, dann gewinnt oder verliert man in unserem Beispiel 0,01 x Punktwert bzw. 100 x Punktwert.

Spread

Der Spread ist der Abstand zwischen dem Kaufs- und Verkaufskurs. Auch dieser Unterschied ist von Broker zu Broker verschieden und spielt bei der Wahl des Brokers für viele Trader eine elementare Rolle. Der Spread sind die Kosten, die bei dem Eröffnen einer Position entstehen. Bei einigen Brokern fällt zusätzlich noch eine Kommission an. Das ist aber eine Ausnahme.

Kosten / Ordergebühren

Spread x Ordergröße x Punktwert + Kommission (wenn vorhanden) = Kosten

Margin

Die Margin ist der Betrag, der auf dem Konto vorhanden sein muss, um eine Position zu eröffnen. Um beispielsweise im Dax eine Position zu eröffnen, benötigt ein Trader den aktuellen Kurswert x dem Punktwert x der Ordergröße in Euro auf dem Handelskonto.

Folgendes Beispiel dazu: Kurswert: 9.350 Punktwert: 1 Euro Ordergröße: 1 Benötigte Margin: 9.350 x 1 x 1 = 9.350 Euro

Im CFD-Trading benötigen Sie aber nur einen Teil dieser Summe. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt von dem Hebel bzw. dem Leverage ab. Ist der Hebel 1:200 bzw. die erforderliche Margin 0,5%, dann benötigt Sie als Trader nicht 9.350 Euro auf Ihrem Konto sondern nur 46,75 Euro.

 

Das CFD-Trading ist kein Hexenwerk und mit etwas Übung werden Sie es ganz schnell verstehen. Dennoch empfehlen wir Ihnen, alles erst einmal in einem Demo-Konto zu testen. Fast jeder Broker bietet kostenlose Demo-Konten unter Live-Bedingungen an.

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Drei Dinge, die man beim Dax-Handel unbedingt beachten muss

Drei Dinge, die man beim Dax-Handel unbedingt beachten muss

Ausbildung

Der DAX ist ein Aktienindex

Der Dax ist der deutsche Aktien-Leitindex. In diesem werden die größten deutschen Unternehmen, die sogenannten Blue-Chips, zusammengefasst. Der Index wird nach speziellen Kriterien zusammengestellt und anhand dieser kontinuierlich berechnet.

Dies beeinflusst die Art, wie der DAX sich bewegt, immens. Wenn viele Aktien im Index unbewegt sind oder gar leicht fallen, andere dafür stark steigen, so wird der Index sich trotz allem positiv entwickeln, da die gute Performance einzelner Werte den Index treiben kann. Diese Eigenart macht einen Index wie den Dax gerade auch zu einem solch guten Barometer für die Gesamtheit aller deutschen Aktien.

Märkte fallen schneller als sie steigen

Abwärtsbewegungen in Aktienmärkten sind wesentlich aggressiver als Aufwärtsbewegungen. Dies liegt vornehmlich daran, dass mehr Marktteilnehmer Aktien vor allem kaufen und nur weitaus weniger Investoren Aktien auch shorten, also leerverkaufen und damit die Preise zu drücken versuchen und von einem Kursverfall zu profitieren.

Daraus resultiert ein psychologischer Effekt. Bei Abverkäufen verlieren die long positionierten Trader/ Investoren Geld. Sie werden unruhig, je mehr von ihren Gewinnen sie verlieren oder noch viel schlimmer: je tiefer sie in den Verlust laufen. Sobald der Leidensdruck zu groß wird, werden sie sich von ihren Positionen trennen. Dieser Verkauf bestärkt den Preisfall am Markt zusätzlich.

Dieses Phänomen lässt sich besonders bei Aktien und Rohstoffen, nicht jedoch bei Währungen beobachten, da bei Währungen beide Seiten Käuferseiten sind. Die eine Person möchte beim EUR/USD beispielsweise Euro kaufen, während die andere US-Dollar erwerben möchte. Bei Aktien gibt es diesen natürlichen Antrieb, die Short-Seite einzunehmen, nicht. Dies sollten die Teilnehmer der Deutschen Trading Meisterschaften besonders beachten und für ihren Handel nutzen.

Die Gewichtung der einzelnen Aktien im DAX
ist nicht gleich

Die Lieblingsaktie aus dem DAX steigt und steigt. Trotzdem fällt die Punktzahl des Index? Mit dieser Situation sieht sich jeder Trader auf kurz oder lang an der Börse konfrontiert. Viele empfinden das oft als unangenehm, da sie diese eine Aktie als Indikator für den DAX verwenden. Dabei haben wir in Punkt eins gelernt, dass dies nicht ungewöhnlich ist, da der DAX aus 30 verschiedenen Unternehmen besteht.

Was jedoch viele nicht wissen: Wie stark die einzelnen Aktien den DAX beeinflussen, ist unterschiedlich und verändert sich ständig.

Wie viel ein Aktientitel zur Kursentwicklung des DAX beiträgt, definiert sich über die Marktkapitalisierung des Unternehmens. Viele nehmen an, dass der Gesamtwert der einzelnen Unternehmen als Grundlage für die Index-Berechnung herangezogen würde. Tatsächlich ist aber nur der Anteil der Marktkapitalisierung der frei handelbaren Aktien (diese werden also beispielsweise nicht von Großinvestoren gehalten) von Bedeutung. Dabei gilt man dann als Großaktionär, wenn man mindestens 5% der existierenden Aktien kontrolliert und somit 5% des Unternehmens besitzt.

Beispiel:

Unternehmen Y hat eine Marktkapitalisierung von 200.000.000.000€
Es gibt zwei Großunternehmer-Familien, welche davon jeweils 50.000.000.000€ halten (je 25%).
Zudem gibt es noch mehrere größere Investoren, die mit jeweils 9.000.000.000€ investiert sind (4,5%).

Damit sind von den 200.000.000.000€ noch 100.000.000.000€ Free-Float. Auch wenn die größeren Investoren die Aktien auch weiterhin halten wollen, überschreiten sie die 5% Regel noch nicht.

Wenn der DAX zum aktuellen Zeitpunkt eine gesamte Marktkapitalisierung von 1.800.000.000.000€ hätte, dann hätte unser Unternehmen ein Gewicht von (100.000.000.000/1.800.000.000.000€)*100= 5,55%.

Eine weitere wichtige Regel, die für die Gewichtungen und somit die DAX Berechnung herangezogen wird, lautet wie folgt: kein im DAX gelistetes Unternehmen darf ein Gewicht von mehr als 10% aufweisen. Sollte sich anhand der Marktkapitalisierung ein Gewicht von mehr als 10% ergeben, wird dieses einfach auf 10% fixiert und in der Berechnung der anderen Gewichte berücksichtigt.

Die Liste zeigt die aktuellen Gewichte der einzelnen DAX-Werte. Mit diesem Wissen können die News von Unternehmen besser bewerten werden und man gewinnt so bei der Teilnahme an den deutschen Trading Meisterschaften einen entscheidenden Vorteil.

Damit wünschen wir viel Erfolg und Spaß, bei den Deutschen Trading-Meisterschaften.

 

Name Branche Indexgewichtung in %
Adidas Bekleidung 3,11
Allianz Versicherungen 7,99
BASF Chemie 7,79
Bayer Chemie und Pharma 10,0
Beiersdorf Konsumgüter 0,93
BMW Automobilproduktion 2,7
Commerzbank Banken 0,96
Continental Automobilzulieferer 2,1
Daimler Automobilproduktion 6,56
Deutsche Bank Banken 2,26
Deutsche Börse Börsen 1,76
Deutsche Lufthansa Luftfahrt 0,87
Deutsche Post Logistik 3,08
Deutsche Telekom Telekommunikation 5,27
E.ON Versorger 1,71
Fresenius Medizintechnik 3,15
Fresenius Medical Care Medizintechnik 1,83
HeidelbergCement Baustoffe 1,25
Henkel Konsumgüter 2,19
Infineon Technologies Halbleiter 2,15
Linde Industriegase und Anlagenbau 3,04
Merck Chemie und Pharma 1,34
Munich Re Versicherungen 2,8
ProSiebenSat.1 Media Medien 0,87
RWE Versorger 0,96
SAP Standardsoftware 8,93
Siemens Elektrotechnik 9,48
ThyssenKrupp Mischkonzern 0,99
Volkswagen Automobilproduktion 2,35
Vonovia Immobilien 1,56

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/DAX

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Dax News-Trading – wie man mit News den Dax erfolgreich handelt

Dax News-Trading – wie man mit News den Dax erfolgreich handelt

Ausbildung

Dax News-Trading – wie man mit News den Dax erfolgreich handelt

Finanznachrichten – News – Plötzliche, unerwartete Geschehnisse treiben den Markt jeden Tag in eine neue, mehr oder weniger unerwartete Richtung. Welche News dabei besonders relevant sind und wie man von den entstehenden Bewegungen am besten profitieren kann, haben wir hier kurz exklusiv für die deutschen Trading Meisterschaften zusammengefasst.

News-Trading von Unternehmensnachrichten:

Wie bereits in dem Beitrag “Drei Dinge die, Sie unbedingt beim Dax handeln beachten müssen” erläutert wurde, handelt es sich beim DAX um einen Aktienindex – das heißt, man handelt nicht nur eine, sondern viele Aktien gleichzeitig. Die einzelnen Aktien tragen dabei unterschiedlich stark zur Kursentwicklung des DAX bei, im Fachjargon spricht man dabei von einer unterschiedlich starken Gewichtung der einzelnen Aktientitel. Gerade beim News-Trading ist es daher von entscheidender Bedeutung, die Gewichtung der einzelnen Werte zu kennen. Nur so kann man entscheiden, welche News für die Entscheidungsfindung und das News-Trading beim Handeln in Betracht zu ziehen sind.

Die großen Spieler im DAX sind:

  • Allianz – 7,99% Gewichtung
  • BASF – 7,79% Gewichtung
  • Bayer – 10% Gewichtung
  • SAP – 8,93% Gewichtung
  • Siemens – 9,48% Gewichtung

Alle anderen Unternehmen sind von der Gewichtung nicht ausreichend groß, um als einzelnes einen wirklich großen Effekt auf den Verlauf des gesamten Index zu haben.

News-Trading von volkswirtschaftlichen Kennzahlen:

Wenn sich die Zahlen der Wirtschaftsweisen und Notenbanker dieser Welt verändern, so trifft dies auch den deutschen Aktienmarkt. Je größer und umfassender dabei die Aussagekraft der jeweiligen Kennzahl ist, desto heftiger können die Auswirkungen auf den betreffenden Markt sein. Insbesondere Wachstumszahlen, Konsumentenklima und Einkaufsmanager-Indizes sind dabei für die Händler der DAX-Aktien, sowie die Futures-Trader von besonderer Bedeutung.

Zusätzlich sind auch die Entscheidungen von Notenbankern in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt, da das aktuell billige Geld die Wirtschaft beflügelt. Sobald hier der Hahn etwas zugedreht werden sollte, kann das deutliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Wirtschaft und damit auch auf die Gewinne von Aktienunternehmen und deren Kursentwicklung haben.

Entsprechend sind die Nerven bei der Veröffentlichung dieser Zahlen besonders gespannt und es kann bei unerwarteten Ergebnissen zu starken Kursausschlägen kommen, die dem Händler in sehr kurzer Zeit sehr große Gewinne bescheren können.

Folgende Kennzahlen sind dabei nach einer Veröffentlichung im ifo Schnelldienst 23/2013 – 66. Jahrgang von besondere Bedeutung: 

  • Ifo Geschäftsklima
  • Industrieproduktion
  • ZEW
  • EZB Leitzins
  • BIP
  • Persönlicher Konsum
  • Langlebige Wirtschaftsgüter
  • Auftragseingang
  • Kernrate-Konsumentenpreisindex (CPI)
  • Konsumentenvertrauen
  • Non-farm payrolls
  • Handelsbilanz

Unvorhersehbare Ereignisse:

Kriege, Flugzeugabstürze, Brände und sonstige Katastrophen haben das Potenzial, den DAX plötzlich und massiv zu belasten oder zum Fliegen anzuregen. Die Bewegungen im Markt, die aus solchen Geschehnissen resultieren können, sind enorm. Dies hängt von der Unerwartbarkeit des Events ab. Die Händler werden emotional und handeln intuitiv. Die daraus entstehenden Bewegungen belasten andere Marktteilnehmer und so entstehen Kettenreaktionen, die für Day-Trader sehr interessant werden können. Sofern man eben gerade am Computer ist.

Wie kann man von News im DAX am besten profitieren?

Im besten Fall schreibt man sich alle Nachrichten auf, die einen Einfluss auf den Preis haben können oder hinterlegt sie in einem digitalen Kalender, der einen an die jeweils interessanten Events erinnern kann. Auf diese Weise ist man darüber informiert und kann davon profitieren, anstatt von der plötzlich aufkommenden Volatilität überrascht zu werden.

 

Hier kannst du dein frisch gewonnenes Wissen direkt in die Tat umsetzen:

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