Drei Dinge, die man beim Dax-Handel unbedingt beachten muss

Drei Dinge, die man beim Dax-Handel unbedingt beachten muss

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Der DAX ist ein Aktienindex

Der Dax ist der deutsche Aktien-Leitindex. In diesem werden die größten deutschen Unternehmen, die sogenannten Blue-Chips, zusammengefasst. Der Index wird nach speziellen Kriterien zusammengestellt und anhand dieser kontinuierlich berechnet.

Dies beeinflusst die Art, wie der DAX sich bewegt, immens. Wenn viele Aktien im Index unbewegt sind oder gar leicht fallen, andere dafür stark steigen, so wird der Index sich trotz allem positiv entwickeln, da die gute Performance einzelner Werte den Index treiben kann. Diese Eigenart macht einen Index wie den Dax gerade auch zu einem solch guten Barometer für die Gesamtheit aller deutschen Aktien.

Märkte fallen schneller als sie steigen

Abwärtsbewegungen in Aktienmärkten sind wesentlich aggressiver als Aufwärtsbewegungen. Dies liegt vornehmlich daran, dass mehr Marktteilnehmer Aktien vor allem kaufen und nur weitaus weniger Investoren Aktien auch shorten, also leerverkaufen und damit die Preise zu drücken versuchen und von einem Kursverfall zu profitieren.

Daraus resultiert ein psychologischer Effekt. Bei Abverkäufen verlieren die long positionierten Trader/ Investoren Geld. Sie werden unruhig, je mehr von ihren Gewinnen sie verlieren oder noch viel schlimmer: je tiefer sie in den Verlust laufen. Sobald der Leidensdruck zu groß wird, werden sie sich von ihren Positionen trennen. Dieser Verkauf bestärkt den Preisfall am Markt zusätzlich.

Dieses Phänomen lässt sich besonders bei Aktien und Rohstoffen, nicht jedoch bei Währungen beobachten, da bei Währungen beide Seiten Käuferseiten sind. Die eine Person möchte beim EUR/USD beispielsweise Euro kaufen, während die andere US-Dollar erwerben möchte. Bei Aktien gibt es diesen natürlichen Antrieb, die Short-Seite einzunehmen, nicht. Dies sollten die Teilnehmer der Deutschen Trading Meisterschaften besonders beachten und für ihren Handel nutzen.

Die Gewichtung der einzelnen Aktien im DAX
ist nicht gleich

Die Lieblingsaktie aus dem DAX steigt und steigt. Trotzdem fällt die Punktzahl des Index? Mit dieser Situation sieht sich jeder Trader auf kurz oder lang an der Börse konfrontiert. Viele empfinden das oft als unangenehm, da sie diese eine Aktie als Indikator für den DAX verwenden. Dabei haben wir in Punkt eins gelernt, dass dies nicht ungewöhnlich ist, da der DAX aus 30 verschiedenen Unternehmen besteht.

Was jedoch viele nicht wissen: Wie stark die einzelnen Aktien den DAX beeinflussen, ist unterschiedlich und verändert sich ständig.

Wie viel ein Aktientitel zur Kursentwicklung des DAX beiträgt, definiert sich über die Marktkapitalisierung des Unternehmens. Viele nehmen an, dass der Gesamtwert der einzelnen Unternehmen als Grundlage für die Index-Berechnung herangezogen würde. Tatsächlich ist aber nur der Anteil der Marktkapitalisierung der frei handelbaren Aktien (diese werden also beispielsweise nicht von Großinvestoren gehalten) von Bedeutung. Dabei gilt man dann als Großaktionär, wenn man mindestens 5% der existierenden Aktien kontrolliert und somit 5% des Unternehmens besitzt.

Beispiel:

Unternehmen Y hat eine Marktkapitalisierung von 200.000.000.000€
Es gibt zwei Großunternehmer-Familien, welche davon jeweils 50.000.000.000€ halten (je 25%).
Zudem gibt es noch mehrere größere Investoren, die mit jeweils 9.000.000.000€ investiert sind (4,5%).

Damit sind von den 200.000.000.000€ noch 100.000.000.000€ Free-Float. Auch wenn die größeren Investoren die Aktien auch weiterhin halten wollen, überschreiten sie die 5% Regel noch nicht.

Wenn der DAX zum aktuellen Zeitpunkt eine gesamte Marktkapitalisierung von 1.800.000.000.000€ hätte, dann hätte unser Unternehmen ein Gewicht von (100.000.000.000/1.800.000.000.000€)*100= 5,55%.

Eine weitere wichtige Regel, die für die Gewichtungen und somit die DAX Berechnung herangezogen wird, lautet wie folgt: kein im DAX gelistetes Unternehmen darf ein Gewicht von mehr als 10% aufweisen. Sollte sich anhand der Marktkapitalisierung ein Gewicht von mehr als 10% ergeben, wird dieses einfach auf 10% fixiert und in der Berechnung der anderen Gewichte berücksichtigt.

Die Liste zeigt die aktuellen Gewichte der einzelnen DAX-Werte. Mit diesem Wissen können die News von Unternehmen besser bewerten werden und man gewinnt so bei der Teilnahme an den deutschen Trading Meisterschaften einen entscheidenden Vorteil.

Damit wünschen wir viel Erfolg und Spaß, bei den Deutschen Trading-Meisterschaften.

 

Name Branche Indexgewichtung in %
Adidas Bekleidung 3,11
Allianz Versicherungen 7,99
BASF Chemie 7,79
Bayer Chemie und Pharma 10,0
Beiersdorf Konsumgüter 0,93
BMW Automobilproduktion 2,7
Commerzbank Banken 0,96
Continental Automobilzulieferer 2,1
Daimler Automobilproduktion 6,56
Deutsche Bank Banken 2,26
Deutsche Börse Börsen 1,76
Deutsche Lufthansa Luftfahrt 0,87
Deutsche Post Logistik 3,08
Deutsche Telekom Telekommunikation 5,27
E.ON Versorger 1,71
Fresenius Medizintechnik 3,15
Fresenius Medical Care Medizintechnik 1,83
HeidelbergCement Baustoffe 1,25
Henkel Konsumgüter 2,19
Infineon Technologies Halbleiter 2,15
Linde Industriegase und Anlagenbau 3,04
Merck Chemie und Pharma 1,34
Munich Re Versicherungen 2,8
ProSiebenSat.1 Media Medien 0,87
RWE Versorger 0,96
SAP Standardsoftware 8,93
Siemens Elektrotechnik 9,48
ThyssenKrupp Mischkonzern 0,99
Volkswagen Automobilproduktion 2,35
Vonovia Immobilien 1,56

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/DAX

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Dax News-Trading – wie man mit News den Dax erfolgreich handelt

Dax News-Trading – wie man mit News den Dax erfolgreich handelt

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Dax News-Trading – wie man mit News den Dax erfolgreich handelt

Finanznachrichten – News – Plötzliche, unerwartete Geschehnisse treiben den Markt jeden Tag in eine neue, mehr oder weniger unerwartete Richtung. Welche News dabei besonders relevant sind und wie man von den entstehenden Bewegungen am besten profitieren kann, haben wir hier kurz exklusiv für die deutschen Trading Meisterschaften zusammengefasst.

News-Trading von Unternehmensnachrichten:

Wie bereits in dem Beitrag “Drei Dinge die, Sie unbedingt beim Dax handeln beachten müssen” erläutert wurde, handelt es sich beim DAX um einen Aktienindex – das heißt, man handelt nicht nur eine, sondern viele Aktien gleichzeitig. Die einzelnen Aktien tragen dabei unterschiedlich stark zur Kursentwicklung des DAX bei, im Fachjargon spricht man dabei von einer unterschiedlich starken Gewichtung der einzelnen Aktientitel. Gerade beim News-Trading ist es daher von entscheidender Bedeutung, die Gewichtung der einzelnen Werte zu kennen. Nur so kann man entscheiden, welche News für die Entscheidungsfindung und das News-Trading beim Handeln in Betracht zu ziehen sind.

Die großen Spieler im DAX sind:

  • Allianz – 7,99% Gewichtung
  • BASF – 7,79% Gewichtung
  • Bayer – 10% Gewichtung
  • SAP – 8,93% Gewichtung
  • Siemens – 9,48% Gewichtung

Alle anderen Unternehmen sind von der Gewichtung nicht ausreichend groß, um als einzelnes einen wirklich großen Effekt auf den Verlauf des gesamten Index zu haben.

News-Trading von volkswirtschaftlichen Kennzahlen:

Wenn sich die Zahlen der Wirtschaftsweisen und Notenbanker dieser Welt verändern, so trifft dies auch den deutschen Aktienmarkt. Je größer und umfassender dabei die Aussagekraft der jeweiligen Kennzahl ist, desto heftiger können die Auswirkungen auf den betreffenden Markt sein. Insbesondere Wachstumszahlen, Konsumentenklima und Einkaufsmanager-Indizes sind dabei für die Händler der DAX-Aktien, sowie die Futures-Trader von besonderer Bedeutung.

Zusätzlich sind auch die Entscheidungen von Notenbankern in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt, da das aktuell billige Geld die Wirtschaft beflügelt. Sobald hier der Hahn etwas zugedreht werden sollte, kann das deutliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Wirtschaft und damit auch auf die Gewinne von Aktienunternehmen und deren Kursentwicklung haben.

Entsprechend sind die Nerven bei der Veröffentlichung dieser Zahlen besonders gespannt und es kann bei unerwarteten Ergebnissen zu starken Kursausschlägen kommen, die dem Händler in sehr kurzer Zeit sehr große Gewinne bescheren können.

Folgende Kennzahlen sind dabei nach einer Veröffentlichung im ifo Schnelldienst 23/2013 – 66. Jahrgang von besondere Bedeutung: 

  • Ifo Geschäftsklima
  • Industrieproduktion
  • ZEW
  • EZB Leitzins
  • BIP
  • Persönlicher Konsum
  • Langlebige Wirtschaftsgüter
  • Auftragseingang
  • Kernrate-Konsumentenpreisindex (CPI)
  • Konsumentenvertrauen
  • Non-farm payrolls
  • Handelsbilanz

Unvorhersehbare Ereignisse:

Kriege, Flugzeugabstürze, Brände und sonstige Katastrophen haben das Potenzial, den DAX plötzlich und massiv zu belasten oder zum Fliegen anzuregen. Die Bewegungen im Markt, die aus solchen Geschehnissen resultieren können, sind enorm. Dies hängt von der Unerwartbarkeit des Events ab. Die Händler werden emotional und handeln intuitiv. Die daraus entstehenden Bewegungen belasten andere Marktteilnehmer und so entstehen Kettenreaktionen, die für Day-Trader sehr interessant werden können. Sofern man eben gerade am Computer ist.

Wie kann man von News im DAX am besten profitieren?

Im besten Fall schreibt man sich alle Nachrichten auf, die einen Einfluss auf den Preis haben können oder hinterlegt sie in einem digitalen Kalender, der einen an die jeweils interessanten Events erinnern kann. Auf diese Weise ist man darüber informiert und kann davon profitieren, anstatt von der plötzlich aufkommenden Volatilität überrascht zu werden.

 

Hier kannst du dein frisch gewonnenes Wissen direkt in die Tat umsetzen:

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Die deutschen Trading Meisterschaften – Mehr als nur ein Börsenspiel

Die deutschen Trading Meisterschaften – Mehr als nur ein Börsenspiel

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Was sind Börsenspiele?

Börsenspiele sind Wettbewerbe, bei denen die Teilnehmer ein fiktives Depot oder Tradingkonto managen. Dabei ist das Ziel der Teilnehmer im Normalfall  in einer vorgegebenen Zeit die höchstmögliche Performance zu erzielen.

Im Rahmen von Börsenspielen können meist alle möglichen Produkte gehandelt werden. Klassischerweise sind dies jedoch Aktien sowie verschiedene Zertifikate-Typen. Um das Erlebnis der Börsenspiel-Teilnehmer so realistisch wie möglich zu gestalten, werden für die Transaktionen zumeist fiktive Transaktionskosten erhoben.

Der Anreiz zur Teilnahme an einem Börsenspiel ist zumeist, der risikolose erste Kontakt mit der Börse. Erfahrenere Trader können sich ebenso leicht mit den Eigenschaften von Finanzprodukten wie Hebelprodukten vertraut machen. Gleichwohl haben die Teilnehmer im Gegensatz zu normalen Demodepots oder Demokonten trotz der Tatsache, dass sie keine Risiken haben, die Chance auf tolle Gewinne und den Kontakt zu anderen Tradern und Investoren.

Was sind die deutschen Trading Meisterschaften?

Die Deutschen Trading Meisterschaften werden von der Online-Plattform InsideTrading.de ausgetragen. Sie finden zweimal jährlich statt. Dabei unterscheiden sich die beiden Veranstaltungen in ihrer Ausrichtung. Dadurch kann der jeweilige Gewinner eines der beiden Events den Titel” Deutscher Trading Meister” bzw. “Deutscher Trading Meister – Bester Risikomanager” für ein ganzes Jahr tragen.

Wodurch unterscheiden sich die Trading Meisterschaften von einem normalen Börsenspiel?

Die Deutschen Trading Meisterschaften sind kein klassisches Börsenspiel, denn die Auswahl an handelbaren Produkten ist auf CFDs beschränkt. Dies liegt vorallem an der Einfachheit des Produktes. So können sich die Teilnehmer voll und ganz darauf konzentrieren, sich eine Meinung über den Markt zu verschaffen und müssen sich nicht zusätzlich über die Produktauswahl, die bei Zertifikaten zum Teil sehr unfangreich sein kann, beschäftigen.

Darüber hinaus wird nicht nur die reine Performance gewertet, wie dies bei den meisten anderen Börsenspielen der Fall ist, sondern vielmehr auch der Umgang des Teilnehmers mit dem Risiko. Teilnehmer, die nur geringe Risiken eingehen und trotz allem eine anständige Performance generieren können, haben die Chance zum besten Risikomanager des Events zu werden (mehr infos dazu in den AGBs und der Beschreibung).

Dabei wird immer ein klarer Fokus vorgegeben. So wird im Herbst immer der DAX, also der deutsche Aktien-Leitindex, als Basiswert für den Wettbewerb herangezogen, während im Frühjahr die Währungen und Rohstoffe im Vordergrund stehen. Zudem stehen den Teilnehmern nur CFDs also “Contracts for Difference” als Finanzprodukt zur Verfügung.

Was sind CFDs?

CFDs oder auch Differenzen Kontrakte sind sehr einfach gehaltene Hebelprodukte. Mit ihnen kann man sowohl auf steigende als auch fallende Märkte setzen und so in jeder Marktlage von den Bewegungen profitieren. Wichtig bei CFDs ist lediglich die Positionsgröße zu bestimmen. So hat ein CFD oftmals den Gegenwert von einem Euro pro Punkt im DAX. Viele Anbieter bieten inzwischen aber sogar Micro Kontrakte an, die den Handel des DAX bereits ab einem Punktwert von gerade einmal 10-Cent möglich machen.

Wie kann man an den Deutschen Trading Meisterschaften teilnehmen und was gibt es zu gewinnen?

Die Teilnahme ist einfach und erfolgt über ein Anmeldungsformular bei unserem Partner Pepperstone, welcher die Konten für das Börsenspiel bereitstellt. Sobald die Anmeldung bei Pepperstone abgeschlossen ist, stellen diese ein spezielles Demokonto bereit, mit welchem Sie automatisch an der Meisterschaft teilnehmen.

Neben verschiedenen Sachpreisen, die von Saison zu Saison variieren, stellt InsideTrading.de immer auch einen Pokal zur Verfügung. Diese Trophäen sind hochwertige Stücke, und wurden von einem Pokal-Kunstanbieter individuell gestalten und produziert..

Sachpreise waren in der Vergangenheit hochpreisige Expert Advisors, Markttechnik Pakete, Exklusive Tickets zu einer Trader Poker Nacht in Berlin und vieles mehr.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Teilnahme an den deutschen Trading Meisterschaften – auf gute Gewinne und gemanagte Risiken.

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Stochastics – Extrempunkte in der Seitwärtsphase erkennen

Stochastics – Extrempunkte in der Seitwärtsphase erkennen

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Wie handelt man Seitwärtsmärkte im DAX mit Indikatoren richtig

Seitwärtsmärkte sind besonders für Trendtrader eine gefährliche Marktphase, da sie oftmals nicht ausreichend in Seminaren behandelt werden – jeder will immer auf der großen Welle mitschwimmen, um zu erzählen wie viele Punkte er gemacht hat. Leider geht dies jedoch nicht immer, da die Bedingungen phasenweise nicht vorhanden sind. Ähnlich wie beim Surfen muss auch beim Traden der Händler auf die nächste Gelegenheit warten. Die Zeiten zwischen den Wellen sind Flauten, in denen jede Form der Anstrengung sinnloser Aktionismus ist.

Daher ist es wichtig, in solchen Phasen die aggressiven Trendstrategien ruhen zu lassen und sich zwischen den Hochs und Tiefs der Seitwärtsphase treiben zu lassen.

Nachfolgend haben wir ein Beispiel vorbereitet, wie man diesen Handel mit Indikatoren umsetzen kann.

Stochastics – Extrempunkte in der Seitwärtsphase erkennen

Der Stochastics ist der wohl bekannteste Indikator für Seitwärtsmärkte. Selbst seine Berechnungsformel ist speziell dafür ausgelegt, von diesen Marktphasen zu profitieren. Der Stochastics misst die Abstände zu aktuellen zyklischen Hochs und Tiefs (blaue Linie), in unserem Beispiel also die der Seitwärtsphase. Zusätzlich hat der Indikator noch eine glättende Funktion eingebaut, die in Form einer zweiten Linie sichtbar ist (rote Linie). Sobald die Linien sich schneiden, entsteht ein Signal. Gleich wie beim MACD ist dabei ein Schnitt von unten nach oben als Kauf- und von oben nach unten als Verkaufssignal zu interpretieren. Weitere Details zum Indikator und seiner Funktionsweise finden sich im unten verlinkten Artikel.

Im ausgewählten Zeitabschnitt bewegt sich der DAX trendlos seitwärts. Dies sind gute Bedingungen für den Stochastics. Wir haben die Einstellungen etwas langsamer gewählt, da wir auf einer höheren Zeiteinheit unterwegs sind und Bewegungen hier etwas zyklischer sind.

Schneidet die blaue die rote Linie von unten nach oben, so ist dies am Ende einer Abwärtsbewegung in trendlosen Märkten ein Kaufsignal nach dem Stochastics Indikator. Im Gegensatz dazu ist ein Schnitt der blauen mit der roten Linie von oben nach unten ein Verkaufssignal, sofern dieses am Ende einer Aufwärtsbewegung auftritt.

Der Stochastics ist je nach Einstellung ein sehr agiler Indikator, der sehr viele Signale erzeugt. Um ihn in einer Strategie zu implementieren, muss man sich mit den Besonderheiten des Indikators etwas näher vertraut machen, um nicht am Ende des Tages zu overtraden (also zu viele teils irrelevante Trades zu platzieren).

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Bollinger Bänder – Die Ober- und Unterseite der Bänder als Range handeln

Bollinger Bänder – Die Ober- und Unterseite der Bänder als Range handeln

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Wie handelt man Seitwärtsmärkte im DAX mit Indikatoren richtig

Seitwärtsmärkte sind besonders für Trendtrader eine gefährliche Marktphase, da sie oftmals nicht ausreichend in Seminaren behandelt werden – jeder will immer auf der großen Welle mitschwimmen, um zu erzählen, wie viele Punkte er gemacht hat. Leider geht dies jedoch nicht immer, da die Bedingungen phasenweise nicht vorhanden sind. Ähnlich wie beim Surfen muss auch beim Traden der Händler auf die nächste Gelegenheit warten. Die Zeiten zwischen den Wellen sind Flauten, in denen jede Form der Anstrengung sinnloser Aktionismus ist.

Daher ist es wichtig, in solchen Phasen die aggressiven Trendstrategien ruhen zu lassen und sich zwischen den Hochs und Tiefs der Seitwärtsphase treiben zu lassen.

Nachfolgend haben wir ein Beispiel vorbereitet, wie man diesen Handel mit Indikatoren umsetzen kann.

Bollinger Bänder – Die Ober- und Unterseite der Bänder als Range handeln

In Seitwärtsphasen laufen gleitende Durchschnitte zumeist mit leichten Ausschlägen nach oben und unten seitwärts, bzw. horizontal. Dadurch entstehen mehr oder weniger parallel verlaufende Bollinger-Bänder, die abhängig von der Schwankungsbreite des Marktes weiter oder weniger weit voneinander entfernt sind.

Wieso ist das so – Wie funktionieren die Bollinger Bänder?

Bollinger Bänder berechnen eine Art Konfidenzintervall Diese werden in der Statistik verwendet, um einen Bereich darzustellen, in dem die Wahrscheinlichkeit, dass sich Punkte oder in unserem Fall Preise darin befinden, einen bestimmten Wert erreicht. In der Wirtschaftswissenschaft wird angenommen, dass der Markt einer Normalverteilung folgt. Für diese gelten die folgenden Daumenregeln:

  • +/- 1 Standardabweichung enthält 68% aller Punkte, beziehungsweise Preise
  • +/- 2 Standardabweichungen enthält 95% aller Punkte, beziehungsweise Preise
  • +/- 3 Standardabweichungen enthält 99% aller Punkte, beziehungsweise Preise

Beim Einstellen des Indikators werden genau diese Standardabweichungen auf einen vom Trader wählbaren Wert gesetzt

Wie kann ich die Bollinger Bänder einsetzen?

Läuft der Markt in der Seitwärtsphase das obere Bollinger Band an, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis nicht wesentlich weiter steigen wird, relativ groß und man kann auf Reaktionen des Marktes achten, die auf eine Umkehr der Preisbewegung deuten lassen. Dies können Kerzen-Signale oder aber auch eine Seitwärtsphase in den kleineren Zeiteinheiten sein, die Unsicherheit signalisieren.

Wie auch in den vorangegangenen Fällen haben wir hier ein Beispiel im DAX erstellt:

Im Bild ist die oben beschriebene Situation recht gut zu erkennen. Nachdem der Markt beginnt, sich seitwärts zu bewegen, verlaufen die Bollinger Bänder annährend paralell (im Chart durch die obere und untere rote Linie zu erkennen). Sobald der Markt in dieser Seitwärtsphase eins der beiden Bänder erreicht und überschreitet, markiert dies einen möglichen relativen Wendepunkt und bietet Kauf- bzw. Verkaufsoptionen. Diese sind im Chart gelb markiert. Nachdem der Makrt rechts im Chart eine starke Bewegung beginnt und sein letztes Hoch durchbricht, ist die Seitwärtsbewegung aufgelöst und es werden keine weiteren Signale mehr anhand der Bollinnger Bänder identifiziert.

Mehr zur Berrechnung und der Funktionsweise von Bollingerbändern kann bei InsideTrading nachgelesen werden.

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