DAX-Index findet Unterstützung an 38,2 Fibonacci-Korrektur

DAX-Index findet Unterstützung an 38,2 Fibonacci-Korrektur

Karsten Kagels - Analysen - DAX

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Index zeigt die Kursentwicklung seit November 2014. Wir blicken auf einen Aufwärtstrend, der im Februar 2016 bei einem Indexstand von 8.700 Punkten begann, und im November 2017 ein historisches Hoch bei 13.525 Punken erreichte, bei einem aktuellen Wochenschlusskurs von 12.993,73 Punkten.

 

Zum Beginn der vorvergangenen Woche hatte der DAX-Index ein neues historisches Hoch erreicht und konnte dann in der elften Woche seinen eindrucksvollen Aufwärtstrend nicht mehr fortsetzen. Ausgehend von der runden Zahl 13.500 setzte ein relativ starker Abverkauf ein und der DAX-Index entwickelte eine Umkehrkerze und Aussenkerze an der langfristigen Widerstandslinie, die im abgebildeten Wochenchart rot eingezeichnet ist.

Auch in der vergangenen Woch gab es weiter nachgebende Kurse, wobei das Wochentief fast punktgenau im Bereich der 38,2 % Fibonacci-Korrektur lag.

Trendindikatoren positiv

Die von uns genutzten Trendindikatoren sind drei einfache Gleitende Durchschnitte (GD), nämlich der 20 Wochen (blaue Linie im Chart), 50-Wochen-GD (grüne Linie) und 200 Wochen-GD (braune Linie). Alle drei Gleitenden Durchschnitte zeigen aufwärts, was positiv zu werten ist.

Aufwärtstrend unterbrochen

Der DAX-Index bewegte sich ausgehend vom Septembertief 11 Wochen in einem parabolischen Anstieg aufwärts, ohne dass ein Vorwochentief unterschritten wurde. Erst in der vorvergangenen Woche wurde der Aufwärtstrend unterbrochen, als im Zuge der Aussenkerze das Vorwochentief bei  13.214,60 Punkten unterschritten wurde.

DAX-Index findet Unterstützung an der 38,2 % Fib Korrektur

In der vergangenen Woche wurde im Verlauf der Korrektur das 38,2 % Fibonacci-Korrekturniveau bei 12.868 Punkten erreicht, wie man im Wochenchart sehen. Für die Berechnung dieser Korrektur wurde der Anstieg vom Septembertief bei 11.868 bis zum Novemberhoch bei 13.527 genommen.

Outside Reversal an langfristiger Widerstandslinie

Die vorvergangene Woche entwickelte sich als „Outside Reversal“ (Umkehrkerze und Aussenkerze) an der langfristigen Widerstandslinie, wie Sie im Wochenchart sehen können. Diese Entwicklung ist negativ zu werten. Die langfristige Aufwärtstrendlinie ist auch noch im weiter unten abgebildeten Monatschart zu sehen.

Langfristige Widerstandslinie blockiert weiteren Anstieg

Im abgebildeten Monatschart mit logarithmischer Skalierung ist zu sehen, dass der DAX-Index im November eine langfristige Widerstandlinie im Bereich von 13.500 Punkten erreicht  hatte. Allerdings ist die dort Dynamik ins Stocken geraten und der DAX-Index notiert jetzt wieder unter dieser Widerstandslinie, was negativ zu werten ist.

Aus Sicht des Monatscharts ist der Aufwärtstrend unterbrochen.

Fazit unserer Chartanalyse

Der Aufwärtstrend des DAX-Index aus Sicht des Wochencharts ist unterbrochen. Auch konnte die wichtigste langfristige Widerstandslinie im Bereich von 13.500 Punkten konnte nicht überschritten werden.

Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass sich in den nächsten Tagen und Wochen weiteres Korrekturpotential bis in den Bereich der 50 % Fibonacci-Korrektur bei 12.671 entwickeln kann.

Solange das aktuelle Novemberhoch bei 13.525 Punkten nicht überschritten wird, sollte das Chartbild als neutral eingeschätzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Kagels

Quelle: DAX-Chartanalyse

Als Spezialist für Daytrading, Swing-Trading und Positons-Trading unterstützt Karsten Kagels angehende Trader und aktive Anleger, den Handel in den internationalen Forex, Futures- und Aktienmärkten profitabel zu gestalten. Auf seiner Seite Kagels-Trading erhalten Sie vollumfängliche Einblicke in sein ganzes Wissen aus 30 Jahren Trading – und sein vertieftes Verständnis für das erfolgreiche, profitable Lesen von Börsencharts.

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DAX-Index scheitert an langfristiger Widerstandslinie

DAX-Index scheitert an langfristiger Widerstandslinie

Karsten Kagels - Analysen - DAX

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Index zeigt die Kursentwicklung seit November 2014. Wir blicken auf einen Aufwärtstrend, der im Februar 2016 bei einem Indexstand von 8.700 Punkten begonnen hat, bei einem aktuellen Wochenschlusskurs von 13.127,47 Punkten.

Zum Beginn der vergangenen Woche hatte der DAX-Index ein neues historisches Hoch erreicht und konnte dann in der elften Woche seinen eindrucksvollen Aufwärtstrend nicht mehr fortsetzen. Ausgehend von der runden Zahl 13.500 setzte ein relativ starker Abverkauf ein und der DAX-Index entwickelte eine Umkehrkerze und Aussenkerze an der langfristigen Widerstandslinie, die im abgebildeten Wochenchart rot eingezeichnet ist.

Trendindikatoren positiv

Die von uns genutzten Trendindikatoren sind drei einfache Gleitende Durchschnitte (GD), nämlich der 20 Wochen (blaue Linie im Chart), 50-Wochen-GD (grüne Linie) und 200 Wochen-GD (braune Linie). Alle drei Gleitenden Durchschnitte zeigen aufwärts, was positiv zu werten ist.

Runde Zahl von 13.500 kann nicht genommen werden

Die runde Zahl und psychologisch wichtige Kursmarke von 13.500 Punkten wurde nur kurz überschritten und konnte nicht gehalten werden. In der Folge setzte ein starker Abverkauf ein, was negativ zu werden ist.

Outside Reversal an langfristiger Widerstandslinie

Die vergangene Woche entwickelte sich als „Outside Reversal“ (Umkehrkerze und Aussenkerze) an der langfristigen Widerstandslinie, wie Sie im Wochenchart sehen können. Diese Entwicklung ist sehr negativ zu werten. Die langfristige Aufwärtstrendlinie ist auch noch im weiter unten abgebildeten Monatschart zu sehen.

Starker parabolischer Anstieg unterbrochen

Der DAX-Index bewegte sich seit 11 Wochen in einem parabolischen Anstieg aufwärts, ohne dass ein Vorwochentief unterschritten wurde. Erst in der vergangenen Woche wurde der Aufwärtstrend unterbrochen, als im Zuge der Aussenkerze das Vorwochentief bei  13.214,60 Punkten unterschritten wurde.

Langfristige Widerstandslinie blockiert weiteren Anstieg

Im abgebildeten Monatschart mit logarithmischer Skalierung ist zu sehen, dass der DAX-Index im November eine langfristige Widerstandlinie erreicht und auch überschritten hatte. Allerdings ist die Dynamik ins Stocken geraten und der DAX-Index notiert jetzt wieder unter dieser Widerstandslinie, was negativ zu werten ist.

Fazit unserer Chartanalyse

Der Aufwärtstrend des DAX-Index aus Sicht des Wochencharts ist jetzt unterbrochen. Auch konnte die wichtigste langfristige Widerstandslinie im Bereich von 13.500 Punkten konnte nicht überschritten werden.

Es besteht nun weiteres Korrekturpotential, welches bis 12.950 bzw. 12.830 (offenes Gap) führen kann. Solange das aktuelle Novemberhoch bei 13.525 Punkten nicht überschritten wird, sollte das Chartbild als neutral eingeschätzt werden.

Der langfristige Aufwärtstrend ist weiter intakt.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Kagels

Quelle: DAX-Chartanalyse

 

Als Spezialist für Daytrading, Swing-Trading und Positons-Trading unterstützt Karsten Kagels angehende Trader und aktive Anleger, den Handel in den internationalen Forex, Futures- und Aktienmärkten profitabel zu gestalten. Auf seiner Seite Kagels-Trading erhalten Sie vollumfängliche Einblicke in sein ganzes Wissen aus 30 Jahren Trading – und sein vertieftes Verständnis für das erfolgreiche, profitable Lesen von Börsencharts.

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Stochastics – Extrempunkte in der Seitwärtsphase erkennen

Stochastics – Extrempunkte in der Seitwärtsphase erkennen

Ausbildung

Wie handelt man Seitwärtsmärkte im DAX mit Indikatoren richtig

Seitwärtsmärkte sind besonders für Trendtrader eine gefährliche Marktphase, da sie oftmals nicht ausreichend in Seminaren behandelt werden – jeder will immer auf der großen Welle mitschwimmen, um zu erzählen wie viele Punkte er gemacht hat. Leider geht dies jedoch nicht immer, da die Bedingungen phasenweise nicht vorhanden sind. Ähnlich wie beim Surfen muss auch beim Traden der Händler auf die nächste Gelegenheit warten. Die Zeiten zwischen den Wellen sind Flauten, in denen jede Form der Anstrengung sinnloser Aktionismus ist.

Daher ist es wichtig, in solchen Phasen die aggressiven Trendstrategien ruhen zu lassen und sich zwischen den Hochs und Tiefs der Seitwärtsphase treiben zu lassen.

Nachfolgend haben wir ein Beispiel vorbereitet, wie man diesen Handel mit Indikatoren umsetzen kann.

Stochastics – Extrempunkte in der Seitwärtsphase erkennen

Der Stochastics ist der wohl bekannteste Indikator für Seitwärtsmärkte. Selbst seine Berechnungsformel ist speziell dafür ausgelegt, von diesen Marktphasen zu profitieren. Der Stochastics misst die Abstände zu aktuellen zyklischen Hochs und Tiefs (blaue Linie), in unserem Beispiel also die der Seitwärtsphase. Zusätzlich hat der Indikator noch eine glättende Funktion eingebaut, die in Form einer zweiten Linie sichtbar ist (rote Linie). Sobald die Linien sich schneiden, entsteht ein Signal. Gleich wie beim MACD ist dabei ein Schnitt von unten nach oben als Kauf- und von oben nach unten als Verkaufssignal zu interpretieren. Weitere Details zum Indikator und seiner Funktionsweise finden sich im unten verlinkten Artikel.

Im ausgewählten Zeitabschnitt bewegt sich der DAX trendlos seitwärts. Dies sind gute Bedingungen für den Stochastics. Wir haben die Einstellungen etwas langsamer gewählt, da wir auf einer höheren Zeiteinheit unterwegs sind und Bewegungen hier etwas zyklischer sind.

Schneidet die blaue die rote Linie von unten nach oben, so ist dies am Ende einer Abwärtsbewegung in trendlosen Märkten ein Kaufsignal nach dem Stochastics Indikator. Im Gegensatz dazu ist ein Schnitt der blauen mit der roten Linie von oben nach unten ein Verkaufssignal, sofern dieses am Ende einer Aufwärtsbewegung auftritt.

Der Stochastics ist je nach Einstellung ein sehr agiler Indikator, der sehr viele Signale erzeugt. Um ihn in einer Strategie zu implementieren, muss man sich mit den Besonderheiten des Indikators etwas näher vertraut machen, um nicht am Ende des Tages zu overtraden (also zu viele teils irrelevante Trades zu platzieren).

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Bollinger Bänder – Die Ober- und Unterseite der Bänder als Range handeln

Bollinger Bänder – Die Ober- und Unterseite der Bänder als Range handeln

Ausbildung

Wie handelt man Seitwärtsmärkte im DAX mit Indikatoren richtig

Seitwärtsmärkte sind besonders für Trendtrader eine gefährliche Marktphase, da sie oftmals nicht ausreichend in Seminaren behandelt werden – jeder will immer auf der großen Welle mitschwimmen, um zu erzählen, wie viele Punkte er gemacht hat. Leider geht dies jedoch nicht immer, da die Bedingungen phasenweise nicht vorhanden sind. Ähnlich wie beim Surfen muss auch beim Traden der Händler auf die nächste Gelegenheit warten. Die Zeiten zwischen den Wellen sind Flauten, in denen jede Form der Anstrengung sinnloser Aktionismus ist.

Daher ist es wichtig, in solchen Phasen die aggressiven Trendstrategien ruhen zu lassen und sich zwischen den Hochs und Tiefs der Seitwärtsphase treiben zu lassen.

Nachfolgend haben wir ein Beispiel vorbereitet, wie man diesen Handel mit Indikatoren umsetzen kann.

Bollinger Bänder – Die Ober- und Unterseite der Bänder als Range handeln

In Seitwärtsphasen laufen gleitende Durchschnitte zumeist mit leichten Ausschlägen nach oben und unten seitwärts, bzw. horizontal. Dadurch entstehen mehr oder weniger parallel verlaufende Bollinger-Bänder, die abhängig von der Schwankungsbreite des Marktes weiter oder weniger weit voneinander entfernt sind.

Wieso ist das so – Wie funktionieren die Bollinger Bänder?

Bollinger Bänder berechnen eine Art Konfidenzintervall Diese werden in der Statistik verwendet, um einen Bereich darzustellen, in dem die Wahrscheinlichkeit, dass sich Punkte oder in unserem Fall Preise darin befinden, einen bestimmten Wert erreicht. In der Wirtschaftswissenschaft wird angenommen, dass der Markt einer Normalverteilung folgt. Für diese gelten die folgenden Daumenregeln:

  • +/- 1 Standardabweichung enthält 68% aller Punkte, beziehungsweise Preise
  • +/- 2 Standardabweichungen enthält 95% aller Punkte, beziehungsweise Preise
  • +/- 3 Standardabweichungen enthält 99% aller Punkte, beziehungsweise Preise

Beim Einstellen des Indikators werden genau diese Standardabweichungen auf einen vom Trader wählbaren Wert gesetzt

Wie kann ich die Bollinger Bänder einsetzen?

Läuft der Markt in der Seitwärtsphase das obere Bollinger Band an, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis nicht wesentlich weiter steigen wird, relativ groß und man kann auf Reaktionen des Marktes achten, die auf eine Umkehr der Preisbewegung deuten lassen. Dies können Kerzen-Signale oder aber auch eine Seitwärtsphase in den kleineren Zeiteinheiten sein, die Unsicherheit signalisieren.

Wie auch in den vorangegangenen Fällen haben wir hier ein Beispiel im DAX erstellt:

Im Bild ist die oben beschriebene Situation recht gut zu erkennen. Nachdem der Markt beginnt, sich seitwärts zu bewegen, verlaufen die Bollinger Bänder annährend paralell (im Chart durch die obere und untere rote Linie zu erkennen). Sobald der Markt in dieser Seitwärtsphase eins der beiden Bänder erreicht und überschreitet, markiert dies einen möglichen relativen Wendepunkt und bietet Kauf- bzw. Verkaufsoptionen. Diese sind im Chart gelb markiert. Nachdem der Makrt rechts im Chart eine starke Bewegung beginnt und sein letztes Hoch durchbricht, ist die Seitwärtsbewegung aufgelöst und es werden keine weiteren Signale mehr anhand der Bollinnger Bänder identifiziert.

Mehr zur Berrechnung und der Funktionsweise von Bollingerbändern kann bei InsideTrading nachgelesen werden.

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Parabolic SAR – Dynamische Stop-Setzung – Positionsmanagement mit Indikatoren

Parabolic SAR – Dynamische Stop-Setzung – Positionsmanagement mit Indikatoren

Ausbildung

Wie handelt man Trendmärkte im DAX mit Indikatoren richtig

Nachdem wir nun zwei Möglichkeiten kennengelernt haben, Trends zu definieren, wollen wir uns dem Handel eines solchen Trends widmen. Dafür werden wir drei Indikatoren betrachten und nur kurz deren Signale erklären. Für diejenigen, die weitere Hintergründe zu den Funktionsweisen dieser Indikatoren erfahren möchte, haben wir einen weiterführenden, vertiefenden Artikel zu jedem Indikator angefügt – dieser kann durch einen einfachen Klick auf den jeweiligen Button geöffnet werden.

Parabolic SAR – Dynamische Stop-Setzung – Positionsmanagement mit Indikatoren

Der Parabolic SAR ist ein Indikator, der in Trendphasen seine ganze Stärke ausspielt. Er gibt dem Trader Positionen im Markt an, die basierend auf der Logik des Indikators zum aktuellen Zeitpunkt die bestmögliche Position für einen Stop-Loss sind. Auf diese Art und Weise sollen Verluste minimiert und Gewinne abgesichert werden. Der Indikator ist dabei in einer Form intelligent, da er, je länger eine Bewegung bereits gelaufen ist, immer aggressiver die in der Bewegung erzielten Gewinne absichert.

Wie funktioniert der Parabolic SAR?

Der Parabolic SAR kommt ursprünglich aus dem Optionshandel, in dem der Händler für das Halten einer Position bezahlt. Entsprechend stellt sich jeden Tag die Frage: „Soll die Position noch gehalten werden unter Anbetracht der Tatsache, dass sie morgen weniger Wert sein wird, sowie dem Risiko bereits erzielte Gewinne wieder zu verlieren“.

Genau diese Betrachtungsweise wird im Indikator und dessen Berechnungsweise reflektiert. So kann der Indikator über den Schritt- und den Maximum-Wert darauf eingestellt werden, wie schnell der Indikator nachgezogen werden soll. Für jede Periode, die eine Bewegung fortsetzt, erhöht sich die Aggressivität mit der der Indikator nachgezogen wird. Dies lässt sich auch im Bild unten gut erkennen, in dem sich der Abstand der blau gepunkteten Linie zu den Kerzen im Chart immer weiter verringert.

Wie kann man den Parabolic SAR anwenden?

Im folgenden Bild zeigen wir ein Beispiel, wie man mit dem Indikator in einem Trend seine Positionen absichern kann. Die Einstellungen, die für den Indikator in dem gezeigten Beispiel verwendet wurden, sind auch im Bild hinterlegt.
Parabolic SAR: Schritt 0.001 bei Maximum 0.2 (sehr konservative Einstellung, welche dem Markt viel Raum für Bewegungen lässt)
SMA 200 (blaue Linie)
MACD (12,26,9) (Schneller SMA 12, Langsamer SMA 26, Glättung 9 – alle Angaben sind Zeitperioden)
Die genauen Hintergründe zur Berechnung und der hinter dem Parabolic SAR versteckten Logik können dem unten verlinkten Artikel entnommen werden.

Das Kaufsignal des MACD lässt sich über den mit Hilfe der SMA 200 definierten Aufwärtstrend, sowie dem Schneiden der MACD und der Signallinie von unten nach oben begründen.

Beim Durchbrechen des Preises durch die blau gepunktete Parabolic SAR Linie wird die Position aufgelöst (verkauft). Dieser Ausstieg ist im Bild gelb hinterlegt und mit dem Text Label Ausstieg nach Parabolic SAR gekennzeichnet.

Mehr zur Berechnungsweise und der Anwendung des Indikators haben wir bei InsideTrading zusammengestellt.

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RSI – Relative Strength – Der relative Stärke-Indikator

RSI – Relative Strength – Der relative Stärke-Indikator

Ausbildung

Wie handelt man Trendmärkte im DAX mit Indikatoren richtig

Nachdem wir nun zwei Möglichkeiten kennengelernt haben, Trends zu definieren, wollen wir uns dem Handel eines solchen Trends widmen. Dafür werden wir drei Indikatoren betrachten und nur kurz deren Signale erklären. Für diejenigen, die weitere Hintergründe zu den Funktionsweisen dieser Indikatoren erfahren möchte, haben wir einen weiterführenden, vertiefenden Artikel zu jedem Indikator angefügt – dieser kann durch einen einfachen Klick auf den jeweiligen Button geöffnet werden.

RSI – Relative Strength – Der relative Stärke-Indikator

Der RSI dient dazu, überkaufte und überverkaufte Bereiche im Markt auszumachen und sich darauf  basierend im Markt zu positionieren. Wann sich nach der Logik des RSI ein Markt in einer der beiden Zustände befindet, kann man im Schema gut erkennen.

Fällt ein Markt stark genug, sodass der RSI unter die 30er Marke fällt, so spricht der technische Analyst von einer überverkauften Marktphase, während Werte oberhalb der 70er Marke für einen überkauften Markt sprechen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass der Indikator basierend auf der Performance des Marktes berechnet wird. Steigt also ein Markt über längere Zeit stark an, so kann dies zu einer dauerhaft überkauften Phase führen. Daher ist es besonders beim Handeln gegen den Trend essenziell, seine Verluste durch das Verwenden eines Stop-Loss und entsprechendem Risikomanagement zu begrenzen.

Wie kann man den RSI im Trading anwenden?

Befinden wir uns in einem Aufwärtstrend und der Markt beginnt zu korrigieren, also gegen den aktuellen Trend zu laufen (zu fallen), so misst der RSI, ab wann diese Bewegung tendenziell ein Ende finden könnte, da sie bereits verhältnismäßig weit gelaufen ist. Auch dieser Indikator zielt also darauf ab, vom Mean-Reversion Effekt zu profitieren, also der Eigenschaft des Marktes, starke Bewegungen und Übertreibungen wieder zu korrigieren. Wie dies in der echten Welt aussehen könnte, haben wir anhand eines Beispiels im DAX aufgearbeitet. Auch hier gilt, dass nicht jeder Trade erfolgsversprechend ist. Hätte man in dem nachfolgenden Beispiel versucht, mithilfe des RSI anhand überkaufter Phasen Verkaufssignale abzuleiten, so hätte dies in jedem Fall zu Verlusten geführt.

Wie im Chart oben dargestellt, versucht man in einem Aufwärtstrend in überverkauften Phasen den Markt zu kaufen, wobei man eine überverkaufte Phase an RSI-Werten unterhalb 30 festmachen kann. Selbstverständlich können aber wie bei allen technischen Indikatoren auch andere Werte festgelegt werden.
Umgekehrt würde man in Abwärtstrends versuchen, überkaufte Situationen mit RSI-Werten größer als 70 zu verkaufen, um von gegebenenfalls weiter fallenden Kursen zu profitieren.

Weitere Infors zur Interpretation und Anwendung finden sich hier.

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