DAX30-CFD-Trading

Mittlerweile ist der Deutsche Leitindex (DAX30) zu einer Art Stimmungsbarometer geworden. Er setzt sich aus den 30 größten und umsatzstärksten, deutschen Unternehmen zusammen. Wenn es diesen Unternehmen schlecht geht, dann geht es auch uns schlecht – zumindest wird uns dieses in den Nachrichten so vermittelt.

Kann jeder von steigenden und fallenden Kursen profitieren?

Durch den immer beliebter werdenden CFD-Handel, welcher den komplizierten und undurchsichtigen Optionsscheinhandel und den teuren Future-Handel ablöst, ist es jetzt auch jedem Otto-Normal-Verbrauer möglich, sowohl von steigenden als auch fallenden DAX-Kursen zu profitieren, ohne dabei hohe Geldsummen zu riskieren.

CFD-DAX-Trading – so funktioniert es:

CFD steht für „Contract for Differenz“ und ist die Abbildung eines zugrundeliegenden Finanzproduktes. So gibt es beispielsweise CFDs auf den DAX30, S&P500, viele weitere Indizes, Aktien und andere Märkte. Die weitverbreiteste Trading-Plattform, die Brokern ihren Kunden zum Handel von CFDs zur Verfügung stellen, ist die MetaTrader4 Handelsplattform. Einige Broker bieten zusätzlich eine hauseigene Plattform an. Wir raten Ihnen aber, sich mit dem MetaTrader4 (MT4) zu beschäftigen, da dieser viele Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten bietet.

Im MT4 können Trader mit nur einem Klick auf fallende oder steigende Kurse setzen und bei jedem Trade ihr Risiko durch einen Stop Loss begrenzen. Je nach Broker können Sie im Vorfeld auch den „Punkt-Wert“ bestimmen und damit die richtige Ordergröße für Ihren Geldbeutel festlegen. Der Punkt-Wert ist der Betrag, den Sie verlieren oder gewinnen, wenn der DAX30 sich um einen Punkt verändert, beispielsweise von 9.350Punkte auf 9.351Punkte.

Was kostet es den DAX zu handeln?

Die Handelskosten variieren von Broker zu Broker teils stark. Die hierfür wichtigen Begriffe, die Sie beachten und vergleichen sollten, sind Punktwert, Ordergröße und Spread.

Punktwert

Der Punktwert (Kontraktwert) ist der Wert eines DAX30-Punktes. Nehmen wir uns das Beispiel von oben zur Hilfe, in dem der DAX30 von 9.350 Punkten auf 9.351 Punkte steigt. Wenn wir in dieser Situation auf steigende Kurse gesetzt hätten, wäre unsere Balance (Kontostand) gestiegen und wenn wir auf fallende Kurse gesetzt hätten, wäre unsere Balance gesunken.

Um welchen Betrag sich unser Kontostand verändert, ist vom Punktwert abhängig. Dieser Wert kann je nach Broker zwischen 10 Cent und 25 Euro liegen.

Ordergröße

Nachdem man den Punktwert des Brokers kennt, bestimmt man durch die Ordergröße, mit welcher Zahl der Punktwertmultipliziert wird.

DAX30 CFD-Trading

Wenn wir eine Ordergröße von eins (1 Kontrakt) annehmen, gewinnt bzw. verliert man in unserem Beispiel irgendetwas zwischen 10 Cent und 25 Euro. Wählt man jetzt aber nicht einen Kontrakt, sondern nur 0,01 oder 100 Kontrakte, dann gewinnt oder verliert man in unserem Beispiel 0,01 x Punktwert bzw. 100 x Punktwert.

Spread

Der Spread ist der Abstand zwischen dem Kaufs- und Verkaufskurs. Auch dieser Unterschied ist von Broker zu Broker verschieden und spielt bei der Wahl des Brokers für viele Trader eine elementare Rolle. Der Spread sind die Kosten, die bei dem Eröffnen einer Position entstehen. Bei einigen Brokern fällt zusätzlich noch eine Kommission an. Das ist aber eine Ausnahme.

Kosten / Ordergebühren

Spread x Ordergröße x Punktwert + Kommission (wenn vorhanden) = Kosten

Margin

Die Margin ist der Betrag, der auf dem Konto vorhanden sein muss, um eine Position zu eröffnen. Um beispielsweise im Dax eine Position zu eröffnen, benötigt ein Trader den aktuellen Kurswert x dem Punktwert x der Ordergröße in Euro auf dem Handelskonto.

Folgendes Beispiel dazu: Kurswert: 9.350 Punktwert: 1 Euro Ordergröße: 1 Benötigte Margin: 9.350 x 1 x 1 = 9.350 Euro

Im CFD-Trading benötigen Sie aber nur einen Teil dieser Summe. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt von dem Hebel bzw. dem Leverage ab. Ist der Hebel 1:200 bzw. die erforderliche Margin 0,5%, dann benötigt Sie als Trader nicht 9.350 Euro auf Ihrem Konto sondern nur 46,75 Euro.

 

Das CFD-Trading ist kein Hexenwerk und mit etwas Übung werden Sie es ganz schnell verstehen. Dennoch empfehlen wir Ihnen, alles erst einmal in einem Demo-Konto zu testen. Fast jeder Broker bietet kostenlose Demo-Konten unter Live-Bedingungen an.